Ausschreibungen


Prosa-Werkstatt mit Michael Stavarič


Foto: Yves Noir

Freitag, 08. Juni 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr auf Burg Ranis

Im Rahmen der sechsten RANISER WORTWELTEN bietet der Autor Michael Stavarič eine Werkstatt für Prosatexte an. Interessierte Autorinnen und Autoren erhalten die Möglichkeit, mit Michael Stavarič an ihren Texten zu arbeiten. Dafür stehen fünf Plätze zur Verfügung. Über die Vergabe der Plätze entscheidet eine fachkundige Jury.

"Romane, wie sie Michael Stavarič schreibt, schreibt gegenwärtig sonst niemand." (Frankfurter Rundschau). „Michael Stavarič löst einmal mehr ein, was er sich zu Beginn seines Weges als Lyriker und Erzähler vorgenommen hat: formal und sprachlich mit jedem Buch ein neues erzählerisches Experiment zu wagen.“ (Deutschlandfunk)

Michael Stavarič wurde für seine Arbeit u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

Wer sich bewerben möchte, kann bis 31. März 2018 Arbeitsproben (maximal 5 Seiten), sowie einen kurzen bio- und bibliographischen Abriss (maximal 2 Seiten) per E-Mail an das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen schicken.

Die Teilnahme an der Werkstatt ist kostenfrei.

Die Kosten für die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft betragen pro Person und Nacht € 25,-.

E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de


Raniser Debüt


Der Lese-Zeichen e.V. bietet schreibenden Newcomern eine besondere Chance, die literarische Bühne zu betreten. Autorinnen und Autoren, die eine vielversprechende Erstveröffentlichung vorbereiten, können sich für das Raniser Debüt bewerben. Den ausgewählten Autor begleitet ein erfahrener Verlagslektor neun Monate lang bei der Arbeit an einem Manuskript. Während des Monats Juli kann der Autor kostenfrei in einer Wohnung auf Burg Ranis leben und konzentriert arbeiten. Der Autor/die Autorin führt außerdem einen Blog über das Projekt. Anschließend publiziert der Lese-Zeichen e.V. den Text in Buchform und als ebook. In einer honorierten Lesung wird das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt.
Diese Förderung des literarischen Nachwuchses wird von der Kreissparkasse Saale-Orla gestiftet.

Das fertige Manuskript wird bis 30. Juli des Folgejahres abgeliefert und sollte den Umfang von 150 Seiten nicht überschreiten. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung. Unter Ausschluss des Rechtsweges wählt eine Jury die Autorin oder den Autor aus dem Kreis der Bewerber aus. Die Wahl wird im September bekannt gegeben.

Für das Raniser Debüt können sich alle Autorinnen und Autoren bewerben, die über 18 Jahre alt sind, in deutscher Sprache schreiben und noch keine eigenständige Buchveröffentlichung vorzuweisen haben. Es gibt keine Beschränkung der literarischen Genres, Stile, Formen.

Autorinnen und Autoren, die sich für das Raniser Debüt bewerben möchten, schicken bis zum 15. Juli ihren Lebenslauf, eine Liste bisheriger Veröffentlichungen, ein Exposé des geplanten Projekts und eine Textprobe bis höchstens 20 Seiten per E.Mail oder Post an:

Lese-Zeichen e.V. , Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de


Poesie & Praxis - die Thüringer Textwerkstatt


Was unterscheidet Erzählen und Beschreiben? Wie wechselt man die Perspektive? Wann ist ein Text fertig, wann ist er gelungen und wie kann man das erkennen?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich einem Autor, manche können nur intuitiv beantwortet werden, andere hingegen sind schlicht eine Sache des handwerklichen Rüstzeugs. Denn hat man einen Text geschrieben, steht die eigentliche Arbeit noch bevor.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ bietet jungen, angehenden Autoren und Autorinnen die Gelegenheit, ihre Texte (z. B. Lyrik, Erzählungen, Romanauszüge) mit etablierten Autoren, Wissenschaftlern und „Gleichgesinnten“ zu diskutieren und zu bearbeiten. Neben der Vermittlung des Handwerks und literarischer Strategien steht vor allem der intensive Austausch über die eigenen Texte und über die Texte anderer im Mittelpunkt der Werkstatt.

Geleitet wird die Werkstatt wird von Nancy Hünger (Lyrik / Prosa) und Peter Neumann (Lyrik). Darüber hinaus werden renommierte Autorinnen und Autoren die Werkstatt begleiten.

Die Textwerkstatt findet einmal im Monat in Schillers Gartenhaus (Universität Jena) statt. Teilnehmen kann, wer seinen Wohnsitz in Thüringen hat und im Alter von 16 bis 25 Jahren ist. Textproben sind keine Bedingung für die Teilnahme – allerdings würden wir uns darüber freuen. Bereits vorhandene Schreiberfahrungen sind wünschenswert.

Anmeldungen (mit Name, Adresse, Alter, E-Mail, Telefonnummer) bitte per E-Mail/facebook/Post an:

ranis@lesezeichen-ev.de
facebook.com/poesiepraxis
Lese-Zeichen, Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena

Die Textwerkstatt ist nicht öffentlich und auf max. 10 Teilnehmer begrenzt.

Die Thüringer Textwerkstatt „POESIE & PRAXIS“ ist ein gemeinsames Projekt von Lese-Zeichen e.V. und Schillers Gartenhaus (Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit freundlicher Unterstützung der Thüringer Staatskanzlei.


Junges Literaturforum Hessen-Thüringen


Teilnehmen können junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren, die einen Wohnsitz in Hessen oder in Thüringen haben. Ab sofort können die selbst verfassten Texte, entweder drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte (maximal drei Manuskriptseiten), in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Angabe von Name, Adresse, Geburtsdatum und gegebenenfalls einer E-Mail-Adresse auf der Rückseite der Einsendung sollte nicht vergessen werden.

Zu gewinnen gibt es 10 Förderpreise, Teilnahme an Wochenendseminaren mit prominenten Schriftstellern, Veröffentlichungen in dem Jahrbuch Nagelprobe und in Literaturzeitschriften.

Einreichungen aus Hessen gehen an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Postfach 32 60, 65022 Wiesbaden. Einreichungen aus Thüringen gehen an das Thüringer Kultusministerium, Postfach 90 04 63, 99107 Erfurt. Mit der Einsendung wird dem Land Hessen bzw. dem Land Thüringen das Recht zur Veröffentlichung, zur Verbreitung und zum Vortrag übertragen.

Der Wettbewerb wird gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.


Thüringer Literaturstipendium „Harald Gerlach“


Der Kultusminister des Freistaates Thüringen vergibt im Rahmen der Autorenförderung das Literaturstipendium „Harald Gerlach“ und verstärkt damit sein Engagement für die zeitgenössische Literatur. Es richtet sich an Schreibende, denen die Möglichkeit gegeben werden soll, sich über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich ihrem literarisch hoch anspruchsvollen Projekt zu widmen. Teilgenommen werden kann mit einem literarisch hochrangigen Projekt, dessen Texte noch unveröffentlicht sind. Eine Altersgrenze wird nicht festgelegt. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe des Stipendiums.

Voraussetzungen: Buchveröffentlichung erforderlich. Der ständige Wohnsitz des Autors ist Thüringen oder der Geburtsort liegt in Thüringen oder das Projekt hat einen deutlichen Thüringenbezug. Die Bewerbungsfrist endet jährlich am 31. Oktober. Das Stipendium wird bis zu einem Zeitraum von einem Jahr vergeben. Die Förderung beträgt € 1.000,- pro Monat.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:
- formloser Antrag (Name, Anschrift, Alter, Ausbildung, Tätigkeitsbereich)
- Verzeichnis der bisherigen Veröffentlichungen mit Verlagsangabe,
- Angabe über gleichzeitige Anträge bei anderen Stellen,
- Angabe über die Dauer und den Zeitraum des Vorhabens,
- Exposé / Projektbeschreibung von ca. drei Seiten,
- Manuskriptprobe von ca. 10 Seiten
- Bankverbindung

Kontakt: Thüringer Staatskanzlei, Regierungsstraße 73, 99084 Erfurt


Caroline-Schegel-Preis der Stadt Jena


Gewürdigt werden sollen in Anlehnung an das Wirken der Namenspatronin des Preises herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und Essay, die sich durch ein hohes sprachliches und stilistisches Niveau und eine solide Recherche auszeichnen. Die Bewerbung ist offen, zugelassen im Wettbewerb sind alle deutschsprachigen Texte, die entweder von den Autoren selbst oder auf Vorschlag wichtiger Feuilletonredaktionen, Verlage, literarischer Institutionen und Vereine eingesandt wurden. Jeweils für einen Haupt- und einen Förderpreis haben die Empfehlenden ein Vorschlagsrecht. Der für den Hauptpreis vorgeschlagene Text sollte dabei als pars pro toto eines Gesamtschaffens stehen. Für den Förderpreis haben wir von der Festschreibung einer Altersgrenze abgesehen. Als Kriterium für die Aufnahme in den Kreis der Bewerber um den Förderpreis gilt neben den qualitativen Anforderungen, dass sich die betreffenden Autorinnen und Autoren am Beginn Ihres Schaffens befinden.
Die eingereichten Texte dürfen den Umfang von jeweils 10 bis 15 Manuskriptseiten nicht überschreiten.

Das von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von insgesamt 7.500 € wird in der Regel in einen Hauptpreis, dotiert mit 5.000 €, und einen Förderpreis, dotiert mit 2.500 €, geteilt.

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.


Thüringer Autorenarbeitsstipendium


Die Autorenarbeitsstipendien sind Förderstipendien, die Thüringer Autorinnen und Autoren ermöglichen sollen, über einen gewissen Zeitraum intensiv an einem aktuellen Vorhaben zu arbeiten. Durch die Förderung sollen insbesondere auch junge Schreibende in ihrem künstlerischen Schaffen ermutigt werden.

Die Voraussetzungen sind ein literarisch anspruchsvolles Projekt, dessen Texte noch unveröffentlicht sind. Das Vorhaben sollte sich durch künstlerische Eigenständigkeit, Authentizität, Kreativität und Originalität auszeichnen. Die Bewerberin / der Bewerber muss über einen ständigen Wohnsitz in Thüringen verfügen.

Ein Stipendium beinhaltet eine Förderdauer von zwei bis zu maximal sechs Monaten und eine Förderhöhe von monatlich bis zu 850 Euro.

Ein Stipendium wird nach folgendem Verfahren vergeben: Eine Altersgrenze wird nicht festgelegt. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe der Stipendien in einem anonymisierten Verfahren. Das Stipendium unterliegt einem Bewerbungsverfahren.

Einzureichen sind das ausgefüllte Bewerbungsformular, Lebenslauf, Bibliographie, Beschreibung des schriftstellerischen Vorhabens (bitte ohne Namen und Anschrift), Leseprobe von maximal zehn Seiten Länge aus dem aktuellen Vorhaben (bitte ohne Namen und Anschrift).

Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober eines Jahres an folgende Adresse zu richten: Thüringer Staatskanzlei, Abteilung 4 (Kultur und Kunst), Postfach 900253, 99105 Erfurt.

Alle Angaben dienen ausschließlich der Antragsbearbeitung. Im Förderungsfall erklärt sich der Stipendiat mit der Bekanntgabe seines Namens durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einverstanden. Das Stipendium begründet kein Arbeitsverhältnis. Es besteht kein Anspruch auf die Stellung einer Arbeitsunterkunft. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung des Werkes durch die Thüringer Staatskanzlei. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung.


Thüringer Buchlöwe


Auch dieses Jahr findet wieder der Thüringer Buchlöwe statt, ein Schreibwettbewerb für Mädchen und Jungen bis 14 Jahre. Das diesjährige Thema findet Ihr unter folgendem Link.
Dann könnt Ihr ein oder zwei Geschichten mit jeweils bis zu drei Schreibmaschinenseiten Text (= pro Seite 30 Zeilen à 60 Anschläge, das entspricht ca. 5400 Zeichen mit Leerzeichen) oder drei Gedichte einreichen. Natürlich freut sich der Buchlöwe auch über gut leserliche handschriftliche Texte und auch über Illustrationen, wenn diese von euch selbst angefertigt sind.

Einsendeschluß ist der 31.07. jeden Jahres.
Teilnehmen können Mädchen und Jungen, die am diesem Tag noch keine 15 Jahre alt sind. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Schulamtsbereich Weimar wird im Februar der „Weimarer Buchlöwe“ von der Kulturdirektion der Stadt Weimar und der Stadtbücherei Weimar ausgeschrieben. Näheres unter www.stadtbibo-weimar.de.

Rückfragen und Einsendungen an: Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Thüringer Buchlöwe, Marktstraße 2-4, 99423 Weimar
Telefon 03643 / 776699, literarische-gesellschaft(at)t-online.de

Der Thüringer Buchlöwe ist ein Schreibwettbewerb der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V. im Rahmen der Leseinitiative des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar.